In Vorbereitung der Vollstreckungsmaßnahmen eines neuen Schuldners besteht nun mittels Datenaustausch mit Creditreform die Möglichkeit, zunächst umfangreiche Detail-Informationen bezüglich des Zahlungspflichtigen zu erlangen. Diese Informationen umfassen:
Anzahl der Gerichtsdaten
Datum des jüngsten Gerichtsmerkmals
Anzahl der Creditreform-Inkassomerkmale
Datum des jüngsten Inkassomerkmals
Gesamtbetrag aller Inkassomerkmale
Abweichende Adressen |
Ist es nicht von erheblicher Relevanz, Informationen über einen neuen Zahlungspflichtigen zu erlangen, für den nun Vollstreckungsmaßnahmen beginnen sollen?
Würde es Ihre Arbeit nicht erheblich erleichtern, frühzeitig über detaillierte Informationen bezüglich bereits existierender gerichtlicher Maßnahmen des neuen Schuldners zu verfügen?
Resultiert nicht aus der Verfügbarkeit dieser bisher nicht vorhandenen Informationen eine extreme Kosteneinsparung seitens Ihrer Verwaltung, wenn bereits vor Beginn Ihrer Vollstreckungsaktivitäten eine exakte Koordinierung der noch notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung redundanter Vorgänge möglich ist? Sie wissen nun bereits vor Beginn Ihrer Vollstreckungsaktivitäten, welche Vollstreckungsmaßnahmen der Schuldner aufgrund schon aktiver gerichtlicher Maßnahmen nicht mehr durchlaufen muss.
Letztlich bedeutet es doch eine erhebliche Steigerung der Effizienz, wenn im Rahmen des Einsatzes der eigenen Außendienstmitarbeiter beim Schuldner bereits vorab weiterführende Informationen über diesen (neuen) Schuldner bekannt sind!
Verfahrensbeschreibung „Consumer Vollstreckungsauskunft“
mit der Software VollkommCREDIT
Die Software VollKommCREDIT wird kostenlos zum Download angeboten. Bei der Installation muss der Nutzer sich bei der Fa. Schiller-Software registrieren lassen, seinen AGS (amtlicher Gemeindeschlüssel), die von Creditreform vergebene und ihm nach Unterschrift der Nutzungsbedingungen übergebene Zugangskennung und eine Mailadresse hinterlegen.
Jede Anfrage-Datei wird verschlüsselt, dazu wird der öffentliche Schlüssel von Creditreform in VollKommCREDIT hinterlegt. Die Verschlüsselung erfolgt über PGP.
Die Datei hat eine Kopfzeile, in der der achtstellige AGS des Nutzers, die von Creditreform vergebene Zugangskennung, eine Mailadresse und die Anzahl der übermittelten Datensätze hinterlegt sind.
Als Datenfelder sind in der Datei eine eindeutige Identifizierung (Schuldner-Nummer), Name, Adresse sowie Geburtsdatum (soweit vorhanden) enthalten.
Auch die Kopfzeile wird verschlüsselt, damit bei Creditreform nach der Entschlüsselung zweifelsfrei festgestellt werden kann, wer die Anfragen geschickt hat (Authentifizierung und Autorisierung).
Bei Creditreform wird die Datei entschlüsselt und bearbeitet.
Zur Rücklieferung wird ebenfalls eine Datei mit einer Kopfzeile (bestehend aus dem AGS, der Zugangskennung und einem Datum „Anfrage von“) erstellt. Im Datenteil der Datei ist die eindeutige Identifizierung des Schuldners (aus der Anfrage) und die einzelnen Auskunftsmerkmale, jedoch keinerlei personenbezogene Information, enthalten. Daher kann der Rückweg unverschlüsselt stattfinden.
Das Rücksenden der Datei findet als Anlage zu einer Mail statt, es wird die vom Nutzer in der Anfragedatei mitgeteilte Mailadresse verwendet.
VollKommCREDIT hat eine Importfunktion für diesen Satzaufbau und zeigt die Merkmale zum Aktenzeichen an.
Außerdem erstellt VollKommCREDIT eine Grafik/Auswertung pro Import zu statistischen Zwecken.

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